Michael Sutter, Kunsthistoriker, Bern

Après l’acte
Statements zur Notwendigkeit des Schreibens nach dem Performance Erlebnis

Die Vermittlung von Performance Kunst funktioniert, neben dem ephemeren Akt der Aufführung, über eine intermediale Wiedergabe in Bild, Video, Ton und Text.

Die Unmittelbarkeit einer Performance erfährt durch das schriftliche Wort eine intensivierte Form der Rezeption, die zu deren Versinnbildlichung beitragen kann.

Reflexives Schreiben lässt die narrativen Komponenten einer Performance zur Geltung kommen.

Die Vertextung von Performance Kunst trägt zur nachhaltigen Selbsthistorisierung und Manifestation innerhalb der Kunstgeschichte bei. (Archivierung)

Ist Schreiben über Performance Kunst eine performative Praxis?

Die Obsession einer Performance lässt sich mittels schriftlicher Verarbeitung der emotionalen Erfahrung des Betrachters dokumentieren.